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ERNÄHRUNG HEUTE
Gesunde Hagebutten
Sie sind rund, rot, zuckersüss und ausserdem sehr gesund. Am bekanntesten ist sie uns wohl in Form von Tee oder Marmelade. Doch wer hätte gedacht, dass die Hagbutte als Heilpflanze verwendet wird, vor allem gegen Erkältungs- und Infektionskrankheiten?
Um jemanden zu ärgern ist die Hagebutte ein äusserst wirksames Mittel: Man zerdrücke die Hagebutte frisch vom Strauch in der Hand und fertig ist das selbst gemachte Juckpulver! Doch weitaus nützlicher ist die Hagebutte als Heilpflanze, denn sie kann weit mehr als nur jucken. Sie ist gespickt mit sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Deshalb wählen sie die Hagebutte zu ihrem gesunden Begleiter durch diese kalten Wintertage.
Viele Säugetiere und Vogelarten wissen dies längst und mögen die roten Früchte als Winternahrung. Doch auch wir Menschen sind uns den gesunden Kräften der Hagebutte schon lange bewusst. Archäologen konnten nachweisen, dass die Hagebutte schon in Schweizer Pfahlbauten verarbeitet wurde. Im Mittelalter wurde sie gegen Bluthusten, Nierensteine, Ruhr und Erbrechen und in der heutigen Zeit wird sie hauptsächlich zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen Erkältungs- und Infektionskrankheiten verwendet.
Die Hauptwirkung der Hagebutte beruht auf ihrem hohen Vitamin C Gehalt. Aus den getrockneten Hagebuttenschalen werden wunderbare Tees gekocht, der nicht nur heilsam ist sondern auch sehr gut schmeckt. Die roten Früchtchen können ausserdem zu Marmelade oder Muss verarbeitet werden, wobei schon ein Esslöffel des Hagbuttenmuss pro Tag den Vitamin C Bedarf eines Erwachsenen deckt. Ausserdem ist die Hagebutte reich an sekundären Pflanzenstoffen wie Beta-Karotin, Niacin, vielen weiteren Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor. Diese wirken schmerzlindern und entzündungshemmend und wirken freien Radikalen entgegen.
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